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Gemeinsam stark sein für die Menschen in unserer Stadt

Bürgerstiftungen fördern Biodiversitätsprojekt der Kreisjägerschaft

Anfang 2027 startet die Kreisjägerschaft ein großangelegtes, bis Ende 2029 laufendes Biodiversitätsprojekt. Unterstützt wird das Vorzeigeprojekt unter anderem durch die fünf im Kreis ansässigen Bürgerstiftungen Gütersloh, Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Versmold. Für die Stiftungen ist es das erste gemeinsame Projekt.

Grund für dieses wegweisende Kooperation ist die Tatsache, dass im sogenannten Offenland – den nicht überbauten oder von Wald dominierten Flächen – des Kreises die Artenvielfalt zurückgeht. Es gibt zwar Biotope, aber die sind oft nicht miteinander vernetzt. Und in der Agrarlandschaft fehlt es an Rückzugsflächen für Tiere und Pflanzen. Genau hier setzt das Projekt an.

Auf dem Rhedaer Hof Meloh von Rainer Hollenbeck haben sich kürzlich Ralf Reckmeyer als Vorsitzender der Kreisjägerschaft, sein Stellvertreter Rolf Bellmann sowie Naturschutz-Obfrau Annegret Fronemann zusammen mit den Vertretern der fünf Bürgerstiftungen ein Bild davon machen können, wie Strukturbrücken funktionieren.  „Wir sehen Biodiversität und Ökosystemvielfalt als elementar an. Deshalb unterstützen wir alle dieses Projekt, das gezielt dem Artenschwund sowie dem Verlust und der Schädigung von Lebensräumen entgegenwirkt, indem es Biotope dauerhaft miteinander vernetzt“, war sich Doris Pieper von der Bürgerstiftung Gütersloh mit ihren Kollegen Gregor Korsten (Herzebrock-Clarholz), Stefan Renpening (Rheda-Wiedenbrück), Heinrich Rasche (Rietberg) und Rainer Eggert (Versmold) einig.

Bild: Daniela Toman